Eine Bundesgartenschau auf dem Gelände einer Zeche, die nur wenige Jahre zuvor noch Kohle gefördert hatte: Dieses ungewöhnliche Konzept sorgte 1997 für Aufsehen. Dauerhaft geblieben ist seitdem der damals auf dem Areal der Zeche Nordstern angelegte Nordsternpark. 

Der Park, durch den der Rhein-Herne-Kanal und die Emscher fließen, verfügt über als Landmarken gestaltete Brücken und ein Amphitheater direkt am Wasser. Eine Kletterwand, der Bergbaustollen, eine Graffitiwand und ein großes Kinderspielgelände sind weitere Attraktionen des Parks, der im Sommer auch per Linienverkehr mit dem Schiff erreichbar ist. Außerdem sind die wesentlichen Teile der denkmalgeschützten Zechengebäude erhalten, sorgfältig restauriert und in das Gesamtensemble des Parks integriert worden. 

Eine gigantische neoexpressionistische Herkules-Figur von Markus Lüpertz krönt seit dem Kulturhauptstadtjahr 2010 den um einen viergeschossigen Glaskubus aufgestockten ehemaligen Förderturm von Schacht 2. 

Der Nordsternpark ist Ankerpunkt in der Route der Industriekultur.